Logo des AStA der Carl von Ossietzky Universität

Das Konzept

der Nachhaltigkeitswoche 2018

Nachhaltige Entwicklung -ein verantwortungsbewusster Umgang mit den endlichen Ressourcen, um heutigen und zukünftigen Generationen ein würdevolles Leben zu ermöglichen- als gesellschaftliches Leitprinzip (Vereinte Nationen) ist auch in der Hochschullandschaft nicht mehr weg zu denken.

Die Nachhaltigkeitswoche 2018 möchte daher zu Engagement unter den Studierenden anregen. Nachhaltigkeitsthemen stoßen in der Studierendenschaft auf breites Interesse. Dieses Potential nutzen wir, um ein facettenreiches Programm an Vorträgen, Workshops, Diskussionen, Symposien, Mitmachaktionen und Abendveranstaltungen auf die Beine zu stellen.

Dieses Jahr setzt das Programm Schwerpunkte auf die Bereiche Ökologie und Beteiligung. Die ökologische Nachhaltigkeit ist in den naturwissenschaftlichen Bereichen an der Universität von starker Bedeutung. Deswegen ist es wichtig, auf das Kernthema Ökologie verstärkt einzugehen. Die diversen Veranstaltungen, wie zum Beispiel der Workshop “Eine Nisthilfe bauen”, dem Vortrag zu seltenen Pflanzenarten oder dem Urban Gardening Workshop unterstreichen dies.

Einen zweiten Schwerpunkt setzt die Nachhaltigkeitswoche dieses Mal auf das Thema Beteiligung. Es soll ein Beteiligungsprozess in Gang gesetzt werden, an dem die Studierenden mit ihren Forderungen für mehr Nachhaltigkeit an der Uni gestalterisch teilnehmen können. Im Zentrum steht der Runde Tisch Nachhaltigkeit im BIS Saal. Außerdem werden während der Woche “Ideenboxen” als Möglichkeiten der Beteiligung aufgestellt. Der AStA-Stand im Mensafoyer informiert nicht nur über Nachhaltigkeit im AStA und an der Uni, sondern ist auch die ständige Anlaufstelle für Studierende. Der Beteiligungsprozess mündet in der Aussicht, die gebündelten Forderungen an die verantwortlichen Stellen der Universität weitertragen zu können. Der Vortrag des Netzwerks HochN soll einen Anstoßpunkt dazu geben.

Die Nachhaltigkeitswoche spannt einen breiten thematischen Bogen. Es werden, zusätzlich, folgende Bereiche abgedeckt: Hochschulpolitische Aspekte werden mit der Veranstaltung des Netzwerks HochN oder des offenen “Sektfrühstück” der Parlamentarier*innen behandelt. Zum Thema Lehre und Forschung gibt es das Nachhaltigkeitssymposium, an dem Studierende und Promovierende ihre Forschungsarbeiten zu den Themen Transformation und Nachhaltigkeit vorstellen können. Aus der nachhaltigkeitstheoretischen Perspektive wird ein Workshop “Freiheit in den planetaren Grenzen” angeboten. Durch eine Podiumsdiskussion mit politischen Vertretern des Stadtrates zum Thema Fahrradverkehr und nachhaltige Stadtentwicklung wird die Verbindung zur Kommunalpolitik hergestellt.

Einen kritischen Beitrag leistet der Film “The Green Lie” in Kooperation mit dem UniKino Gegenlicht, der Greenwashing vieler Konzerne behandelt. Das Thema Aktivismus kommt ebenfalls vor. Das Alhambra mit ihrer VoKü ist dabei. Dazu haben wir auch das Klimakollektiv Oldenburg eingeladen, aus aktuellem Anlass zu den Ereignissen um den Hambacher Forst und der Aktion EndeGelände den Film Brand 3 zu zeigen.

Die Nachhaltigkeitswoche soll einen klaren Bezug zum Alltagsleben der Studierenden herstellen, um so das Nachhaltigkeitsthema greifbarer zu machen. Auch die Mensa beteiligt sich in der Nachhaltigkeitswoche, indem sie verstärkt auf das Thema Regionalität aufmerksam macht. Zudem ist die Stärkung und Förderung von Initiativenarbeit ein wichtiges Ziel dieser Woche. Es wird ein Initiativenworkshop zum Umgang mit der DSGVO angeboten sowie eine Gestaltungsaktion im Initiativenhaus veranstaltet. Generell finden viele Veranstaltungen im Initiativenhaus am Uhlhornsweg statt, um auf das Haus und seine neuen Möglichkeiten aufmerksam zu machen. Diese Bestrebungen werden durch den großen Markt der Initiativen gekrönt. ;)

Abendveranstaltungen (thematische Jam Session, Kino, Abschlussparty) und Spielenachmittage lockern das Programm auf und regen dazu an, sich der Nachhaltigkeitswoche auf eine kreativ-spielerische Weise zu nähern.

Die Woche stellt durch ihre Schwerpunkte Ökologie und Beteiligung, durch ihren breiten Themenbogen, die Förderung von Initiativenarbeit und kreativen Aktivitäten ein vielfältiges Angebot für die Studierenden dar. All dies trägt dazu bei, sich sowohl mit der Notwendigkeit eines Wandels raus aus der ökologischen Krise als auch der partizipativen Gestaltbarkeit von nachhaltigen Zukunftswegen auseinanderzusetzen.

Wir freuen uns auf eine tolle Woche!